Hardcore, Hirtenflöte. Fucked Up?

FUCKEDUP

Wer hätte gedacht, dass Hardcore eines Tages durch eine Hirtenflöte wiederbelebt wird? Eben jenes Genre welches der Wut ihr neues Zuhause gab, als Anfang der 80er Punk im Bierrausch und Metal im Stadion die Kraft verloren. Kurz, hart, schnell und politisch, das waren die vier Regeln des Hardcore im Stile Black Flags. Anfangs garantierten Sie Kraft, bald Langweile. Fucked Up aus Toronto befreien auf ihrem aktuellen Album den totgeglaubten Stil von allen Grenzen. Mystizismus, Bongos, Frauenchöre sogar Streicher fusionieren sie darin mit harten Gitarren und dem Röhren von Sänger Pink Eyes. Live aber wüten Fucked Up konventioneller. Das erinnert eher an den Aufschrei der auf die Flöteneinlage folgt mit der das aktuelle Fucke Up Album beginnt.

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