...as mentioned by Byung Chul Han?

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Zitat:

Der Philosoph Byung Chul Han im Interview mit der ZEIT im August 2014

Zitat Han: «....von der Struktur unterscheidet sich diese Gesellschaft nicht vom Feudalismus des Mittelalters. Wir befinden uns in einer Leibeigenschaft. Die digitalen Feudalherren wie Facebook geben uns Land, sagen: Beackert es, ihr bekommt es kostenlos. Und wir beackern es wie verrückt, dieses Land. Am Ende kommen die Lehnsherren und holen die Ernte. Das ist eine Ausbeutung der Kommunikation. Wir kommunizieren miteinander, und wir fühlen uns dabei frei. Die Lehnsherren schlagen Kapital aus dieser Kommunikation.....»

Hannes Grassegger in «Das Kapital Bin Ich» im Juni 2014: «Wir sind Digitale Leibeigene....Man lockte uns mit neuem Land, das wir beackern durften, mit Plattformen – und behielt im Gegenzug die Ernte – unsere schriftlich festgehaltenen Gedanken und Gefühle. Die schlachtet man jetzt aus mit Big-Data-Algorithmen und Sentiment Analysis.»

Disclaimer: Wenn, also falls, Byung-Chul mich wirklich zitiert hat, ja falls seine liebenden Augen auch nur einmal flüchtig über meine Worte geglitten sind, dann erfüllt mich das mit allergrösster Freude! Mein Herz schlägt höher nur beim Gedanken daran! Ich bin Byung Chul Hans grösster Fan. Manchmal betrachte ich nur seine Bücher und sie leuchten ein bisschen, wie Glühwürmchen. Nochmehr als das Layout liebe ich die Sprache von Byung-Chul Han. Ich kenne keine lebenden deutschsprachigen Autoren bei denen ich sonst beim Lesen jenes erlösende Schnittgeräusch höre, dass wahr von falsch trennt. Ich bin gespannt auf jedes seiner Worte und muss mich beim Lesen zurückhalten um nicht zu schummeln und mit den Augen vorauszueilen nur um die Worte schon einmal angeguckt zu haben. Ich habe fast alle seine Bücher gelesen, ihn in meinem Buch ständig zitiert und sein erstes Buch "Hyperkulturalität" habe ich an immer wieder an Frauen verschenkt in die ich verliebt war. Einmal habe ich versucht in zu kontaktieren, aber wurde abgewiesen. Manchmal ist Byung-Chul Han heute etwas düster, aber man muss das verzeihen. Es ist bestimmt die Einsamkeit, die der Genius mit sich bringt.

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