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    <title>&gt;&gt; : Rubrik:zueritipp</title>
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    <dc:date>2009-10-01T11:56:08Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://hannesgrassegger.twoday.net/stories/dj-reezm-dj-lexx/">
    <title>DJ Reezm, zwei Beauties, drei Whiskeys, glücklich.</title>
    <link>http://hannesgrassegger.twoday.net/stories/dj-reezm-dj-lexx/</link>
    <description>&lt;i&gt;(Anlässlich einer Retrospektive des Züritipps, Dez. 2008)&lt;/i&gt; &lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;DJ LEXX&quot; height=&quot;305&quot; alt=&quot;DJ LEXX&quot; width=&quot;237&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/hannesgrassegger/images/DJ-Lexx.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hab eigentlich alle Parties des Jahres verpasst. DJ Ata, der vor kurzem die Crowd zum glühen brachte, die Bellevue Boys die zu Jahresbeginn mit einer zum Soundsystem umgebauten rollenden Mülltonne das Bellevue zum illegalen Club machten und auch das Hausfest der Schöneggstrasse. Auf drei Floors ravten Hunderte. Nur ich nicht. Dann aber hat DJ Lexx mein Clubjahr gerettet. Ich traf ihn als er auf einer Rundfunk.fm Hausparty auflegte, er schleppte mich weiter in die Zukunft und der stinknormale Dosci Donnerstag wurde zu meiner Party des Jahres. DJ Reezms perfektes Discoset; zwei bildhübsche Girls; drei Whiskeys und lauter Freunde um mich rum  Ich glaube, ich bin heimgeschwebt. Ich weiss ich war glücklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Party: Dosci vom 19.12.2008, DJ Reezm, Club Zukunft</description>
    <dc:creator>hannes1</dc:creator>
    <dc:subject>zueritipp</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 hannes1</dc:rights>
    <dc:date>2009-08-25T18:15:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://hannesgrassegger.twoday.net/stories/vinyl-in-zurich/">
    <title>Vinyl in Zürich</title>
    <link>http://hannesgrassegger.twoday.net/stories/vinyl-in-zurich/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;Switzerlands most Secret Spot for Black Gold &quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Switzerlands most Secret Spot for Black Gold &quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/hannesgrassegger/images/Swiss-Gold.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Der Rock on schliesst. Doch diese Stadt bleibt eine schwarze Scheibe. Die sich immer weiter dreht. Das wissen Schallplattensammler aus aller Welt.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von Hannes Grassegger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Platten sind heterogene Güter  und was dem einen gefällt ist dem anderen nichts wert. Deshalb ist an Plattenläden vor allem die Beratung wichtig. Und die Möglichkeit in die Ware reinzuhören. Und die Auswahl, natürlich. Mit dem baldigen Ende eines der besten Plattenladens der Stadt, des &lt;i&gt;Rock On&lt;/i&gt; suchen viele Musikkäufer neue Quellen. Die folgende Liste präsentiert Zürichs Vinyllieferanten. Weil ich CDs nicht nutze, sind nur Plattenläden aufgeführt die Vinyl führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier die Maps der Züritipp-Version: &lt;a href=&quot;http://www.zueritipp.ch/story/stadtleben/zuerich-ist-eine-scheibe/&quot;&gt;http://www.zueritipp.ch/story/stadtleben/zuerich-ist-eine-scheibe/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Rock On&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch bis 17.Oktober 2009: An diesem erstklassigen Kultort treffen sich Vinylanbeter aller Altersklassen. Pop-Musik der letzten 50 Jahre inkl. der auf Schallplatte erhältlichen Neuerscheinungen bieten Inhaber Ruedi Fehlmann und Mitarbeiterin Corina ihrem Publikum. Oben Neuheiten, seltene Spezialeditionen, auch CDs, unten ältere Ware. Nicht so interessant für Hiphop Fans, sehr interessant für Wave, Rock und Indieliebhaber. Leider bietet sich lediglich ein vom Personal bedienter Plattenspieler zum Vorhören. Dafür gibt&apos;s auch keine Kratzer im Vinyl und vor allem günstige Preise für ältere Erscheinungen. Die Ausverkaufsaktion: 2 5  % Rabatt auf alle NEWS , Heavy Vinyl LPs, Box Sets, bereits reduzierte Aktionen; 5 0  % Rabatt auf alles andere. Japanerfaktor 5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ottenweg 35 (beim Kreuzplatz), Tel. 044 251 05 15&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;recrec Laden &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls seit 1979 geführt vom kenntnisreichen und eigensinnigen Lockenkopf Veit F. Stauffer, Sohn einer Künstlerfamilie. Der begeisterte Newsletter Verfasser schreibt er führe grenzüberschreitende (Rock-) Musik aus verschiedenen Ländern, Avantgarde, Jazz, Moderne Klassik und Minimal, Pop, World Music und Electronica. Für jeden und jede gibt es hier gute Beratung und das &lt;i&gt;Spezielle&lt;/i&gt;. Hier findet sich Neues zu fairen Preisen und vor allem die feinselektierteste 80er Secondhand Vinyl Ecke zu Einheitspreisen. Auch CDs. Zwei Hörstationen. Japanerfaktor 3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rotwandstrasse 64, Tel. ++ 41 (0)44 291 46 60, www.recrec-shop.ch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Bikini&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Kaserne, beim Restaurant Italia hütet man im Keller des Bikini, der oberirdisch unter anderem Möbel anbietet, den vielleicht geheimsten, grössten und gepflegtesten 50s, 60s und 70s Vinylschatz Zürichs. Ca. 10.000 Platten, darunter auch teure Raritäten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeughausstrasse 55, 8004 Zürich, Tel 044 242 28 50&#8206;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Jamarico&lt;/b&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;JAMARICO&quot; height=&quot;340&quot; alt=&quot;JAMARICO&quot; width=&quot;227&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/hannesgrassegger/images/jamarico.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1979 u.a. von Viktor Baenziger (El Lokal Betreiber) als Reggae Import gegründet. Mittlerweile nur noch eine Musikfiliale mit fast ausschliesslich Neuware. Spezialisiert auf Indie, Singer-Songwriter und Rock. Mit einem respektablen Elektro und Hiphop Angebot und vielen Hörstationen. Etwa 10.000 Platten im Stock. CDs sind auch im Angebot. Gute Beratung der sympathischen, ansprechbaren Crew von Woody, dem Chef. Am Helvetiaplatz zentral gelegen für alle die im Kreis 4 wohnen. Kein Webshop. Jeden Dienstag ab 19.00 Apéro und Abendverkauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stauffacherstrasse 95, 8004 Zürich, 044 241 83 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Spooky Sound&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen Café Si o No und Bibliothek  versteckt. Ein Laden voll Secondhand Kuriositäten. Rock, Funk, Retro. Langspielplatten, Singles etc. Achtung Öffnungszeiten: Do-Fr 13-19 / Sa 12-16, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweierstrasse 56 8004, Zürich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Katalog Record Warehouse&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Berlin sprechen Kenner ehrfürchtig von der Zürcher Plattenhalle. Vinyljäger kamen aus ganz Europa um sich in Zürichs seltsamsten Geheimtipp im ehemaligen Disco Markt zwischen Central und ETH durch die etwa 50.000 nur grob sortierten Rock, Pop, Disco, World, Jazz, Metal u. a. Kuriositäten (Grossteil Neuware!) zum Einheitspreis von 5 Fr. zu wühlen. Vorhören geht nicht. Schatz gehoben oder Schrott gekauft? Einkaufen im Katalog ist Glücksspiel. Tipp: Rockklassiker für günstig kaufen, interessantes Unbekanntes notieren und im Netz recherchieren. Auch CDs. Übrigens: hier wird angekauft. Japanerfaktor 4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weinbergstrasse 31, CH-8006 Zürich&#8206;  - 043 268 01 12, früher Discomarkt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Hum Records und Tapioka&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberirdisch bieten die Produzenten und DJs Michel und Olli aka J. Sayne und Reezm, zusammen Hum Records, eine riesige Auswahl an Hiphop Neuware und Secondhand Raritäten. Funk- u. Discoscheiben sowie Mixtapes, Bücher, T-Shirts runden das Angebot im Black Music Tempel ab. Im Keller heissts Tapioka und Patrik bietet Jazz, Funk, Soul, Latin, Afro, Library, Exotica. Rock ist nicht sein Spezialgebiet, hier winken Schnäppchen. Guter gemeinsamer Webshop: &lt;a href=&quot;http://www.humrecords.ch/&quot;&gt;http://www.humrecords.ch/&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ankerstr. 11, Tel. 043 322 02 04,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Crazy Beat&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inhaberin Marion bietet Kennerinnen und Kennern von aktuellem Hiphop, R n B, Elektropop und aller damit verwandeten Spielarten ein angenehmes und informatives Zuhause. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Badenerstrasse 79, 8004 Zürich, 044 241 10 17&#8206;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Zerozero&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Zero Zero Bäckerstrasse&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Zero Zero Bäckerstrasse&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/hannesgrassegger/images/zerozero.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Filiale im Kreis 4 bietet wahrscheinlich die grösste und bestsortierteste Vinyl-Auswahl an Neu- und Secondhandware in der Stadt. Neben der fast kompletten Diskographie der Rockgeschichte sind die Schwerpunkte Reggae, bis vor kurzem Hiphop, und laut Inhaber Hänsel jetzt auch wieder mehr Rock und Indie. Donnerstags arbeitet hier der international bekannte Produzent &lt;i&gt;DJ Lexx&lt;/i&gt;, dessen Disko, Cosmic, Hiphop und Krautrockkenntnisse verblüffen. CDs v.a. in den anderen Filialen. Japanerfaktor 4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bäckerstrasse 54, 8004 Zürich, , +41 44 241 85 20, www.zerozero.ch &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Dimensions&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der kommunikative ehemalige Betreiber von Radio Tropic bietet die Reste seiner Weltmusikschätze auf Vinyl (und CD). Mehr als nur Zouk und Bachata. Raritäten aus Haiti, Ghana, Kuba, Libanon, Mexiko u. a. Im Neuzustand!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Limmatstrasse 31, CH-8005 Zürich&#8206;, 044 2713222&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;16tons&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt geworden als Quelle für Reggaesingles  in Wahrheit Paradies für Soul-, Afro-und Reggaeliebhaber. Gut beraten von den Geschäftsführern Anne und Buzz, eröffnet sich Kundinnen und Kunden aber auch eine stilsichere und zeitgemässe Vinylauswahl an Secondhand und Nachpressungen von Punk, Krautrock, Klassikern. Zudem Rockneuerscheinungen. Die Liebe zu Vinyl ist auch erkennbar an der wechselnden, stets einem Konzept folgenden Coverauswahl im Schaufenster. Hier gibts auch Kleidung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anwandstrasse 25, 8004 Zürich, 044 242 02 03&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Sonic Records&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vinyl, CDs, DVDs, Musikbücher: Gelernter Buchhändler und stadtbekannter Soul-DJ Klemens Wempe setzt auf strenge Auswahl und unaufdringliche Beratung. Sein feiner Laden bietet v.a. Hiphop, aber auch Elektronik, Reggae und versteckt: gute Second Hand Indieware. Neu oder gebraucht. Zwei gute Plattenstationen zum genussvollen Vorhören. Den humorvollen zwei Meter Mann einfach ansprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
www.sonicrecords.ch, Anwandstrasse 30, 8004 Zürich, Tel. 044 242 47 80, immer per Mail erreichbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Panthera&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Versteckt hinter dem American Apparel Store in der Josefsstrasse: 25 Jahre elektronische Clubmusic Erfahrung und ganz viele Maxis. Techhouse, Elektro, Techno, Classic House und ein grosser Backstock an 90s 12. Hier fühlen sich auch die bkeannten Clubnasen DJ San Marco, Don Ramon, Gogo wohl. Bestellservice im Webshop: www.panthera.ch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johannesgasse 6, 8005 Zürich shop@pantera.ch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Number One&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trance, House, Techno und Detroit und eine kleine, für Kenner uninteressante Ecke mit neuaufgelegten Rock Klassikern. Hier gibt es auch DJ Zubehör.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
www.numberone.ch, Josefstrasse 26, 8005 Zürich, 044 271 11 71&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Six Pack&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
HipHop, Samples, Soul, Funk, Jazz, Neues und Secondhand. Die monatlich wechselnde, äusserst einladende Schaufenstergestaltung mit Grössen der (Hiphop) Musik hält das Versprechen. Dieser Laden garantiert Realness. Zudem nette Wühlkisten, da der Inhaber als Sample Fanatiker breit aufkaufte. Achtung: Dienstag zu!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Badenerstrasse 131, CH-8004 Zürich&#8206; - 044 240 30 00, www.6pack.ch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Vinyl Pirate&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Keller des Comic Ladens Analph eine Grotte voll Punk, Wave, Nowave u. a. Gut für lokale Interpreten und kleine Labels. Geführt vom stadtbekannten Punkguru Alain. Neu und Secondhand. Achtung: Nur samstags von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strassburgstrasse 10, 8004 Zürich, 044 240 34 44 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Reggae Fever&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spezialistenladen und Jamaica Connection. Reggae-, Ragga und Dancehall. Vor allem Neuware. Wöchentlich Vinyl-Singles aus Jamaica. Vorhören möglich. Jah Rastafahri. Easy man.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
St. Jakobstrasse 59, CH-8004 Zürich, 01 242 73 13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Blutt Records&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es lohnt sich, hier hin und wieder die günstigen Secondhand Vinyls durchzuwühlen. Kein besonderes Konzept, die Qualität der Scheiben vor dem Kauf checken. Aufgrund der stilistischen Offenheit ein Laden für Zufallsfunde. Auch CDs und DVDs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Philippe Künzi, Limmatstrasse 125, 8005 Zürich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;George Tanner Records&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Adresse für Country, Blues, Jazz, Rock ´n´Roll, und neuerdings auch Tex Mex und Latin. Im Sous Sol eines gelben Wohnhaus nahe des Letzigrundes. Seit 1983 führt Inhaber George Tanner seine nun gesetztere, auch internationale Kundschaft durch seinen Bestand von über 10.000 Schallplatten. Auch CDs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzigraben 47, 8003 Zürich, 044 400 27 10, &lt;a href=&quot;http://www.tanner-records.ch&quot;&gt;http://www.tanner-records.ch&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Vibes &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Versteckt in einem Hinterhof bietet der frühere Inhaber des Halb Tanz Plattenladens verstreut zwischen seinen Möbelraritäten die Reste seiner exzellenten Sammlung an Avantgarde Rock-, Indie- und Diskoplatten. Vorsicht beim Kauf: Der Chef argumentiert gerne, die herumstehenden Platten seien Teil seiner Privatsammlung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Badenerstrasse 370 (Hinterhof), 8004 Zürich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Appointment-only Stores:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;Zero-Zero-Baden-Appointment-Only&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/hannesgrassegger/images/Zero-Zero-Baden-Appointment-Only.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Music Gallery&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
50s, 60s, 70s. Beat, RnR, Psychedelic, Highschool  Raritäten früherer Jahrzehnte auf Vinyl. Kurt Ernst hat wieder offen. Als Webshop, oder nach telefonischer Vereinbarung in seiner Freizeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Wasser 143, CH-8049 Zürich, Höngg, nähe Europabrücke, Tel. +41 (0)44 341 32 42, www.musicgallery.ch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;DJ Spruzzi&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der aktive DJ und frühere Mitbetreiber des Mono-Records im Niederdorf bietet nach Vereinbarung Zugang zu seinen Archiven an teils raren Platten aus Jazz, Funk, Soul, Brasil, Afro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Email: spruzzi(())dashaus.ch</description>
    <dc:creator>hannes1</dc:creator>
    <dc:subject>zueritipp</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 hannes1</dc:rights>
    <dc:date>2009-08-23T18:15:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://hannesgrassegger.twoday.net/stories/5365828/">
    <title>Hardcore, Hirtenflöte. Fucked Up?</title>
    <link>http://hannesgrassegger.twoday.net/stories/5365828/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;267&quot; alt=&quot;FUCKEDUP&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/hannesgrassegger/images/FUCKEDUP.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer hätte gedacht, dass Hardcore eines Tages durch eine Hirtenflöte wiederbelebt wird? Eben jenes Genre welches der Wut ihr neues Zuhause gab, als Anfang der 80er Punk im Bierrausch und Metal im Stadion die Kraft verloren. Kurz, hart, schnell und politisch, das waren die vier Regeln des Hardcore im Stile Black Flags. Anfangs garantierten Sie Kraft, bald Langweile. Fucked Up aus Toronto befreien auf ihrem aktuellen Album den totgeglaubten Stil von allen Grenzen. Mystizismus, Bongos, Frauenchöre sogar Streicher fusionieren sie darin mit harten Gitarren und dem Röhren von Sänger Pink Eyes. Live aber wüten Fucked Up konventioneller. Das erinnert eher an den Aufschrei der auf die Flöteneinlage folgt mit der das aktuelle Fucke Up Album beginnt.</description>
    <dc:creator>hannes1</dc:creator>
    <dc:subject>zueritipp</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 hannes1</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-04T14:15:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://hannesgrassegger.twoday.net/stories/5145929/">
    <title>AUS AFRIKAS KLUBS</title>
    <link>http://hannesgrassegger.twoday.net/stories/5145929/</link>
    <description>&lt;b&gt;Das Theater-Spektakel hat eine Partyreihe aus dem Klub Helsinki eingeladen. Geboten wird viermal afrikanischer Pop mit je einem Livegast.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Hannes Grassegger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spezies Europäer existiert in Afrika vor allem in zwei Ausprägungen: als Jäger oder Helfer. Doch spricht ein triftiger Grund dagegen, das Mutterland der Menschheit zur Safari oder zum Ausleben von Helfergefühlen zu bereisen. Und dieser Grund heisst Feiern. Ob Stile wie Hiplife aus Ghana oder Kwaito aus Kapstadt tanzbare Clubmusik sind, lässt sich derzeit am Theater-Spektakel überprüfen. Anlässlich des Schwerpunktthemas «Weltsüden» gibt es eine Reihe von vier Konzerten mit Musikern afrikanischer Herkunft, die eben keine gängige Weltmusik produzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die prekäre Aufgabe, dem Publikum des Theater-Spektakels die heissesten Trends aus den sehr heterogenen afrikanischen Musikwelten zu liefern, übertrug der afrikaerfahrene Festivalleiter Sandro Lunin dem Veranstalterteam von Motherland. Dessen Spezialisten präsentieren seit Anfang 2007 in einer erfolgreichen Partyreihe im Klub Helsinki urbane Musik des modernen Afrika. In Zusammenarbeit mit dem Münchner Label Outhere und der afrikanischen Diaspora sowie auf eigenen Reisen recherchiere man, was in Afrikas quirligen Metropolen gerade angesagt sei, erzählt Simon Grab von Motherland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Theater-Spektakel werden Acts aus Kinshasa, Abidjan, Dar es Salaam und Lagos Stile wie das an Baile Funk und Salsa erinnernde Coupe Decalé oder ein Afrogrime genanntes Gemisch aus Grime und Weltmusik darbieten. Anschliessend legen DJs entsprechende Clubmusik auf. Empfohlen seien der 19-jährige Afrikan Boy aus Lagos und die Abidjanerin Nash. Das feurig über Coupe-Decalé-Rhythmen rappende Riot Girl wird mit ihren Tanzeinlagen allfällig anwesende Grosswildjäger erlegen und die Helfer zum Tanzen bringen.</description>
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    <dc:date>2008-08-25T09:32:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://hannesgrassegger.twoday.net/stories/5094966/">
    <title>Das Banlieue im House</title>
    <link>http://hannesgrassegger.twoday.net/stories/5094966/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;Mehdi ist ein netter Typ&quot; height=&quot;250&quot; alt=&quot;Mehdi ist ein netter Typ&quot; width=&quot;246&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/hannesgrassegger/images/DJ-Mehdi.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Sogar Sarkozy sollte da mal zuhören. DJ Mehdi aus Paris versöhnt in seinem ganz eigenen French House das Banlieue mit dem Pariser Hi-Life. &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von Hannes Grassegger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch tanzt alles den Ed Banger. Seit Mitte 2006 füllt eine zweite Generation French-Houser weltweit die Tanzflächen. Dahinter steht meist das Pariser Label Ed Banger. Manche Acts wie Justice und Uffie wurden zwar in kürzester Zeit zu Popsternchen, doch der Ruf der Banger zeigt Abnützungserscheinungen. Zu verwechselbar und einseitig sind die Releases, immer gleich Sound und Struktur.  Nur das erste Signing Ed Bangers leuchtet weiter zwischen all den Sternschnuppen. &lt;br /&gt;
DJ Mehdi war davor und wird auch danach noch sein. Der 30-jährige hat Wurzeln im Asphalt der Pariser Strassen, Platinerfolge hinter sich und zu Ed Banger kam er nicht um endlich zur Szene zu gehören, sondern um gut zu feiern. Denn das macht ihn glücklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschwellende Gitarrensamples, donnernd gedoppelte Basskicks, kristallenes Sirren über pathetischen Streicherbögen, DJ Mehdi schreit es, nein er bombt es auf allen Frequenzen und mit allen tausend Filtern und Kompressoren die man im French House so benutzt: Im a Lucky Boy. Ein glücklicher Junge guter Eltern, wie er in jedem Interview wiederholt. So nannte er seinen im Frühjahr 2007 erschienen Longplayer: Lucky Boy. &lt;br /&gt;
Betrachtet man das Artwork, liest man zwei Seiten Danksagungen. Neben Mehdis Eltern und Ehefrau Fafi, der Schwester Uffies sowie Labelboss Pedro Winter, findet man Dutzende alter Hiphopfreunde die er auf seinem langen Weg vom Pariser Banlieue zu den Partytempeln der Metropolen gewann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der bürgerlichen Vergangenheit seiner Labelkollegen hat Mehdi Favéris-Essadi nichts gemein. Wo er herkomme, sei nicht viel mit Wein und Luxus, meint er angesprochen auf seine Herkunft. 1977 geboren im nordwestlich gelegenen, industriell geprägten Pariser Vorort Gennevilliers, begann Favéris-Essadi Mitte der Neunziger als DJ und Produzent der Hiphopper von Different Teep und später  Mafia K1 Fry. Im Hiphop sammelte er Erfolg und Geld, doch versank die französische Rapszene ab dem Ende des Jahrzehnts in düsterer Stagnation. Gefangen zwischen traurigen Melodien und bitteren Reimen fand der tunesischstämmige DJ wenig Freude. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt Frust in Hymnen über Stress im Getto abzubauen, sah er sich in tanzbaren Gefilden um. 1999 veröffentlichte er auf dem Label Espionnage unter dem Pseudonym The Cambridge Circus die Maxi Wild Style, mit der er seine Vision von Hiphop und French House Party präsentierte. Diese Fusion von Elektrobeats, melancholischen Samples, welche typisch für französischen Hiphop sind und pushenden Filterhouse Elementen mit an- und abschwellenden, funkig synkopierten Basslines sind seit jeher das Markenzeichen Mehdis. Seine Musik vereint die bourgeoise Pariser Partywelt mit der dunklen Sehnsucht der Banlieue. Daran biss sich Sarkozy bisher die Zähne aus. Bei DJ Mehdi aber wird es zur Party.</description>
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    <dc:date>2008-07-30T15:24:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://hannesgrassegger.twoday.net/stories/5065550/">
    <title>Schmeissfliegen Sex Funk</title>
    <link>http://hannesgrassegger.twoday.net/stories/5065550/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;Blowfly and his Jello Biafra Label Band&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Blowfly and his Jello Biafra Label Band&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/hannesgrassegger/images/Blowfly.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blowfly, die Schmeissfliege, war der Name, den Clarence Reid von seiner Grossmutter bekam, als sie den Teenager erwischte wie er mal wieder Shitting on the Dock of the Bay sang. &lt;br /&gt;
Im Miami der sechziger Jahren etablierte sich der 1946 geborene Reid bald als Songwriter, schrieb Funk- und Soulnummern, die es mitunter in die Charts schafften, und zeigte sich als braver Christ abstinent und rauchfrei. &lt;br /&gt;
Des Nachts aber nannte er sich Blowfly und rappte im Superhelden Glitzerkostüm lustige Sex-Bars wie 20 Jahre später 2 Live Crew oder Kool Keith. In Zürich, wo man sich gar an der Streetparade verkleidet um sich gehen zu lassen, lässt Blowfly im Konzert die Maske fallen und auch Clarence Reid auftreten. Weltpremiere. (hsg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.blowflymusic.com/&quot;&gt;http://www.blowflymusic.com/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.zueritipp.ch/dyn/musik/index.html?eid=312464&amp;aid=911848&quot;&gt;http://www.zueritipp.ch/dyn/musik/index.html?eid=312464&amp;aid=911848&lt;/a&gt;</description>
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    <dc:date>2008-07-17T17:07:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://hannesgrassegger.twoday.net/stories/4957622/">
    <title>MGMT Marketing Mix: Psychedelische Froehlichkeit</title>
    <link>http://hannesgrassegger.twoday.net/stories/4957622/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;226&quot; alt=&quot;mgmt&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/hannesgrassegger/images/mgmt.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richtiges Management ist für jeden Menschen erfolgsentscheidend, was immer er oder sie unter Erfolg versteht. schrieb 2006 der weltweit renommierte Führungsspezialist Edmund Malik. The Management, kurz MGMT, arbeiten mit einer Supertramp-Strategie aus Mitsingpop, Psychedeliceffekten und Boygroupappeal. 2008 lancierten MGMT - Firmensitz New York- ihr erstes Lifestyle-Produkt Oracular Spectacular im Radio und bei Letterman. Goldwasser und Vanwyngarden, zwei Studienfreunde, schöpfen Synergien aus Surferspirit und Cyberkultur und sprechen jugendliche Hörer von Elektropop und Weird-Folk an. Zweifel an der Performance zerstreut das fünfköpfige Management-Liveteam u. a. mit dem fröhlichem Hit Time to Pretend. (hsg)</description>
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    <dc:date>2008-05-29T13:30:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://hannesgrassegger.twoday.net/stories/4935712/">
    <title>saubere sache</title>
    <link>http://hannesgrassegger.twoday.net/stories/4935712/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;jimmy-edgar&quot; width=&quot;167&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/hannesgrassegger/images/jimmy-edgar.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Aus den musikalischen Bruchstücken seiner schmutzigen Heimatstadt Detroit formt Jimmy Edgar einen supersauberen Discosound, der schwer zu beschreiben, aber leichtfüssig und tanzbar ist.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jimmy Edgar ist ein sauberer Typ aus einer schmutzigen Stadt. Einer Stadt voll Industriebrachen und leerstehenden Gebäuden, die sich immer mehr aufzulösen droht. Detroit, in das er 1983 hineingeboren wurde, sei ein «unentschiedener Ort», sagt Edgar, eine Stadt ohne richtiges Zentrum; Motorcity schon deshalb, weil man ständig im Auto zwischen den verschiedensten Plätzen unterwegs sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich verstreut liegen auch seine musikalischen Pole der Motorcity. Detroit ist Heimat von Soul Labels wie Motown, Techno-Grössen wieKevin Saunderson und Juan Atkins oder des einflussreichen Hiphop-Produzenten Jay Dee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Edgars Werdegang als Produzent elektronischer Musik gleicht einer Tour durch alle Winkel dieses postindustriellen Patchworks. Sein Sound sei Techno oder Minimal, schreiben die einen, andere sprechen von Old School Electro und Hiphop. Doch auch Jazz und R n B prägen Jimmy Edgars knapp ein Dutzend verschiedene Projekte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich unentschieden wie die Diskussion um Edgars Stilrichtung blieb auch seine labelmässige Verortung. Zuerst veröffentlichte er auf dem Hamburger Poker-Flat-Label, dann auf Isophlux, Miami. 2002 wechselte er zum experimentellenHiphop- und Post-IDM-Label M3rck, 2004 brachte er auf Warp eine EP heraus, auf welche zwei Jahre später sein Longplayer «Color Strip» folgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Edgar ist alles auf einmal, nebenher oder nacheinander. Er begann als Schlagzeuger, experimentierte mit alten Tapedecks, spielt Saxofon und erweist sich immer mehr als exzellenter Keyboarder. Darüber hinaus arbeitet er als Fotograf und Modedesigner. In seinem früheren Haus an der 8 Mile Street soll Edgar vier Schlafzimmer besessen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;375&quot; alt=&quot;motorcity&quot; width=&quot;250&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/hannesgrassegger/images/motorcity.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Schlaf ist das letzte, das einem bei den superklaren, kühl-funkigen Discoklängen seiner neuesten, dieses Jahr unter dem Projektnamen Her Bad Habit erschienen EP in den Sinn kommt. Eher schon eine Fahrt im perfekt klimatisierten, zügig durch die Strassen Detroits rollenden «Knight-Rider»-Pontiac. Tatsächlich: Edgar ist auf dem Weg zu seinem schönen neuen House. Den produziert er mittlerweile in New York, wo er nun den Sound von Metro Area und Les Rhythmes Digitales, Dabrye und Egyptian Lover aus jener ästhetischen Distanz heraus vereint, die so typisch ist für alles, was der Modefanatiker bisher schuf. Zu dem, was der saubere Jimmy Edgar aus den Bruchstücken seiner schmutzigen Heimat formt, kann man in der Zukunft hier zu Lande erstmals tanzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.zueritipp.ch/dyn/nightlife/index.html?eid=303854&amp;aid=870100&quot;&gt;http://www.zueritipp.ch/dyn/nightlife/index.html?eid=303854&amp;aid=870100&lt;/a&gt;</description>
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    <dc:date>2008-05-19T12:15:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://hannesgrassegger.twoday.net/stories/4917317/">
    <title>Finden, Ordnen und ein Ereignis draus machen.</title>
    <link>http://hannesgrassegger.twoday.net/stories/4917317/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;267&quot; alt=&quot;Sissikontest&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/hannesgrassegger/images/Sissikontest.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Pfeife ist keine Pfeife sondern ein funky Drumstick behaupten die drei Musiker der Zürcher Band Sissikontest, wenn sie mit gefundenen und gebastelten Klangmaschinchen den elektronischen Popkosmos auffüllen. Ihr Tonmaterial wird live im Computer moduliert, dann von Marco Crosinas Gitarre attackiert und somit erläutert jeder Track die These der am Samstag endenden Gruppenausstellung Kristallisation, in der Michael Blättler (selber Teil von Sissikontest), Joelle Flumet und Reto Pulfer ihre Arten der Zweckentfremdung und Neuverordnung vorgefundener Materialien zeigten: Nicht die tumbe Materialität des Ereignisses hat Bedeutung, allein der vom Künstler geschaffene Kontext des Materials ist Geburtshelfer der Interpretation. Mancher pfeift drauf und kommt zum Tanzen. (hsg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sa 10.5, 20h Finissage und 21h Konzert, Galerie White Space, Militärstr. 76, 8004 Zürich</description>
    <dc:creator>hannes1</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 hannes1</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-09T07:30:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://hannesgrassegger.twoday.net/stories/joseph-stiglitz/">
    <title>Seine Feinde nennen ihn Joe</title>
    <link>http://hannesgrassegger.twoday.net/stories/joseph-stiglitz/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;main man for every leftwinger&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;main man for every leftwinger&quot; width=&quot;327&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/hannesgrassegger/images/stiglitz.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Der Wirtschaftsnobelpreisträger Joseph E. Stiglitz, ehemaliger Chefökonom Bill Clintons, gefeuerter Vizepräsident der Weltbank und Autor kritischer Werke zur Globalisierung, liest im Kaufleuten.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Hannes Grassegger &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Joseph Stiglitz kennt die Räume, in denen aus Ideen Realitäten geschmiedet werden. Er bestimmte seit 1993 die Wirtschaftspolitik Clintons und ab 1997 die der Weltbank. Sein ökonomischer Rat entfaltete existenzielle Konsequenzen für Menschen, die seinen Namen nie gehört hatten und auf der anderen Seite des Erdballs lebten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stiglitz war Vizepräsident der Weltbank, als sich in Seattle 1999 die Stimme des Protestes gegen den vermeintlichen Wirtschaftsliberalismus lautstark erhob, und er sah seine Zweifel an der «ökonomisch unklugen Politik» des IWF bestätigt, die «einseitig den Interessen der Kapitalgeber diene». Im Jahre 2000 war er politisch nicht mehr tragbar. Er hatte den Internationalen Währungsfonds und damit indirekt die Weltbank öffentlich wiederholt schwer kritisiert. Die Ära Clinton war vorbei und Stiglitz musste dem Druck von ganz oben weichen. Er war auf der falschen Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die politische Welt der Ökonomen zerfällt in zwei Lager. Die Diskussion über den Sozialismus ist eingeschlafen, gestritten wird über die Rolle des Staates. Während die Marktliberalen aus Effizienzgründen für die Utopie einer Welt (fast) ohne Staat kämpfen, vertritt Stiglitz die Gegenseite und plädiert für staatliche Marktsteuerung. Exemplarisch dafür stehen zwei Buchtitel zur Globalisierungsdebatte, dem offenen Schlachtfeld dieses Streits. So erschien 2004 das umjubelte Werk «Why Globalization Works» des wirtschaftsliberalen Chefökonomen der «Financial Times», Martin Wolf; 2006 konterte der 36fache Ehrendoktor Stiglitz mit seinem aktuellen Werk «Making Globalization Work» («Die Chancen der Globalisierung», Siedler-Verlag).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nobelpreisträger von 2001, heute Professor an der Columbia University in Manhattan, hat bereits vor Jahrzehnten die Möglichkeit eines Marktversagens theoretisch bewiesen. Basierend auf der Annahme ungleich verteilter Informationen widerlegte er theoretische Ergebnisse, die lange dazu benutzt wurden, unter anderem die «Interessenpolitik des IWF» zu legitimieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 1943 in der Stahlstadt Gary, Indiana, geborene, demokratisch geprägte Jude Joseph E. Stiglitz hat eine politische Mission. Zwar befürwortet er den Globalisierungsprozess als wohlfahrtsförderlich, doch weist er zugleich auf die Gefährdung des Gesamtprozesses hin, sollten die Verlierer der Veränderungen von den Gewinnern nicht ausreichend entschädigt werden. Diese Umverteilung benötige staatliche Eingriffe. Stiglitz erkennt bis heute nicht an, dass der freie Markt die Probleme der Globalisierung alleine lösen kann. Kenneth Rogoff, Direktor der Forschungsabteilung des IWF, erklärte «Joe» deswegen bei einem öffentlichen Shootout in der Weltbank im Jahre 2004 für geistig krank. Doch sowohl die in die Millionen gehenden Verkaufszahlen seiner Bücher wie auch der Umstand, dass er für seine Kritik geschasst wurde, haben den renitenten Forscher in seinem Anliegen nur noch mehr bestärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Zürich wird Joseph E. Stiglitz sein neues Buch präsentieren: die Konzepte eines der einflussreichsten lebenden Ökonomen, verständlich erklärt und gut gedacht, wenn auch bisweilen ein bisschen rechthaberisch. Reservation dringend empfohlen</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 hannes1</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-30T19:34:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://hannesgrassegger.twoday.net/stories/4900538/">
    <title>Schwarz ist gut</title>
    <link>http://hannesgrassegger.twoday.net/stories/4900538/</link>
    <description>&lt;b&gt;Als die Garagerock-Legende Dead Moon unterging, entstand ein dunkler Stern am Lo-Fi-Himmel: die Nachfolgeband Pierced Arrows. &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;229&quot; alt=&quot;no-deady&quot; width=&quot;240&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/hannesgrassegger/images/no-deady.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Von Hannes Grassegger &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz knapp 20 Jahre lang warf die Garagerock-Institution Dead Moon trotzig Licht auf ihre weltweite Gemeinde. Devote Anbeter, nicht selten tätowiert mit dem Logo der Band, pilgerten zu ihren biergetränkten Konzerten. Doch nach dem abrupten Ausstieg des Drummers Andrew Loomis Ende 2006 nahm das Ehepaar Toody (Bass und Gesang) und Fred (Gitarre und Gesang) Cole eine Auszeit von den Verstärkern, die ihnen wahrhaft die Welt bedeutet hatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15 selbst produzierte Alben lang hatte das Trio aus Portland, Oregon, den Do-it-yourself-Mythos gepflegt. Einmal im Jahr schlossen die Coles ihre selbst gezimmerte Musikalienhandlung Tombstone Music und zogen hinaus in die Welt. Dort liess man dann im Schein einer in eine Whiskeyflasche gesteckten Kerze die Seele bluten, schrammte Power-Akkorde in drei Geschwindigkeiten (langsam, mittel, schnell) und sang von Knarren, Alkohol, Liebeskummer und der Farbe Schwarz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser treibende, folkbasierte Cowboysound mit den verzerrten Gitarren und dem spürbaren Punk-Einfluss wurde vor allem auf Vinyl veröffentlicht und brach zuerst in Europa treue Rockerherzen. Hymnen wie «D.O.A.» besangen die kalte Nacht, in der der American Dream geträumt wurde. Es ging um Schmerzen und Zusammenhalt, harte Arbeit und keinen Bock auf Autoritäten. Am besten verkauften sich Dead Moon T-Shirts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn Pearl Jam das Lied «Its O.K.» coverten - Stars wurden Dead Moon nie. Fünf Monate nach Monduntergang holten sich die Coles den langhaarigen Sohn eines alten Kumpels an die Trommeln, probten sechsmal und gingen als Pierced Arrows wieder auf Tour. Fred Cole schreibt Songs wie früher. Einen nannte er «Black Rainbows». Alles black - alles gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Winterthur, Gaswerk, Untere Schöntalstr. 19 &lt;br /&gt;
Sa. 3.5</description>
    <dc:creator>hannes1</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 hannes1</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-30T18:38:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://hannesgrassegger.twoday.net/stories/4812255/">
    <title>Rock my Religion</title>
    <link>http://hannesgrassegger.twoday.net/stories/4812255/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Patti-Smith-for-Dan-Graham&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/hannesgrassegger/images/Patti-Smith-for-Dan-Graham.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeit und Erfahrung haben mich auf eine Höhe gebracht, von welcher aus ich die Vergangenheit als Einheit verstehe, zitierte der 1942 geborene Konzept- und Videokünstler Dan Graham einmal Mary Shelleys Sci-Fi &quot;The Last Man&quot;. Entsprechend frei verbindet der New Yorker, was er als Popkultur betrachtet. Zwischen Patti Smiths religiösen Fantasien und Befreiungstänzen der obskuren, 1774 gegründeten Sekte der Shakers konstruiert Graham im 55-minütigem Video Rock My Religion 1982-1984 eine verblüffende Geschichte der ekstatischen Befreiung. Beim Screening in Zürich wird Graham nicht nur anwesend sein und sich der Diskussion stellen, er wird sogar mit seinen Freunden vom DJ-Team Peter Fischli und David Weiss (sic!) die Tanzfläche befreien. Unter anderem mit Joan Osbournes What if God were one of us? (hsg)</description>
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    <dc:date>2008-03-25T14:22:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://hannesgrassegger.twoday.net/stories/4812237/">
    <title>Stadionstimmung im Office</title>
    <link>http://hannesgrassegger.twoday.net/stories/4812237/</link>
    <description>&lt;b&gt;Grosse Gefühle, düstere Geisterwelten, Gänsehaut und Tanzfreude. Die Editors sind eine dunkle Pille, die man am besten an Konzerten schluckt.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;302&quot; alt=&quot;rockpop&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/hannesgrassegger/images/rockpop.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Editors seien ein Medikament, schrieb einst die «Weltwoche». Doch Tom Smith, ihr Sänger singt beinahe nur über den Tod. Welche Krankheit will das Quartett aus Birmingham also kurieren? Ist es die krankhafte Sehnsucht nach Grösse, die man den Editors schon bei ihrem 2005 erschienenenDebüt «The Back Room» vorwarf? Die Platte drohte damals trotz rasch erreichtem Platin-Status samt Gitarrensirenen und pumpender Rhythmusgruppe in der Flut des so genannten Postpunk unterzugehen. Denn eine Menge Anbieter von Placebo bis Bloc Party experimentierten mit dem gleichenRezept aus wavigem Discorock und Pathos. Wessen Einflüsse sich so klar benennen lassen, der muss sich dem Vergleich stellen. Und wer ist schon auf Augenhöhe mit The Cure?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch die vier studierten Musiker kennen das Zaubermittel gegen stichelnde Kritiker. Live musst du wirksam sein, und deine Fans werden die Schmerzen lindern. Etwa 400 Konzerte gaben die Editors in den vergangenen drei Jahren und begeisterten mit Druck und Kompaktheit. Noch heute erinnert mancher sich an ihr Konzert 2005 im kleinen Abart. Auch die Editors selbst. Es sei grossartig gewesen, erzählt Bassist Russell Leetch. Doch: «Damals hatten wir nur eine Stunde Zeit, diesmal kommen wir mit eineinhalb Stunden Programm.» Gesund und zufrieden klingt er nach seinem zehnten Tourkonzert. Weitere siebzig stehen bevor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
therapeutische hallräume&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles wird immer grösser für die Editors. Diesmal kommen sie ins Volkshaus, um die wuchtige Frontalromantik des neuen Albums «An End Has a Start» zu präsentieren. Produziert wurde der Düsterling von Jackknife Lee, dessen Hallräume und Breitbildästhetik auch schon den Klang von Coldplay oder U2 prägten. Seelenruhig wird man vom prägnanten Bariton Tom Smiths getragen, hört hinten Geisterchöre und vorne Mitsingmelodien. Das klingt auch in engen Büroräumen nach Stadionstimmung. Die düsteren Texte, das ist nicht unheilbare Verzweiflung, das ist Powerpop-Therapie in Dunkel. «Wenn du fällst und deinen Weg nicht mehr findest, streck deine Hand in die Luft, und ich werde rennen, nur um an deiner Seite zu sein», singt der hübsche Smith. Und live wird es eine Coverversion geben. Natürlich von The Cure.</description>
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    <dc:date>2008-03-25T14:16:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://hannesgrassegger.twoday.net/stories/4782344/">
    <title>Weich und Rhythmisch</title>
    <link>http://hannesgrassegger.twoday.net/stories/4782344/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;Er: verliebt. Roboter: Maschinell&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;Er: verliebt. Roboter: Maschinell&quot; width=&quot;267&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/hannesgrassegger/images/french-stellion.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Seine erste Veröffentlichung nannte er «Amours», seine neueste CD «Sexuality». Jetzt kommt Sébastien Tellier nach Zürich.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Hannes Grassegger &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sébastien Tellier aus Paris ist genau der Typ Mensch, den junge Männer nicht treffen wollen, wenn sie ihre Freundin in der Stadt der Liebe ausführen. Er hingegen will, dass ihn auch die auswärtigen Mädchen richtig verstehen, und nannte daher sein neues Konzeptalbum «Sexuality».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich ist man in Frankreich bei Anglizismen schnell brüskiert und kreiert extra Wörter wie «ordinateur» für Computer. Aber wenn Sébastien den «ordinateur» sanft streichelt, kommt eben Sexuality heraus. Weich und rhythmisch klingt der von Daft Punks Guy-Man mitproduzierte Elektropop. Sanft pulsieren tausend Synthies, als hätten Kraftwerk und Giorgio Moroder eine Sommernacht in Paris verbracht. Sehr charmant raunt darüber ein verliebtes Falsett lüsterne Fantasien - und seit Serge Gainsbourg hat es auch keiner mehr so stöhnen lassen wie Tellier und Guy. Kein Wunder, dass Sébastien Tellier heuer Frankreich beim Eurovision Song Contest vertreten wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Sexuality ist ein gefährlich Spiel. Unter all der Oberflächlichkeit lauern zehn Jahre Pariser Szene-Inzest zwischen Telliers Label-Bossen von der Band Air und seinen Koproduzenten Daft Punk sowie eine ganze Menge Zynismus. Das Album beginnt «Mains en mains à la plage» und endet mit «Lamour et la violence». Wenn dann der egomane Stilfanatiker Tellier im intimen Mascotte «Dit moi ce que tu pense de ma vie» winselt, sollten die jungen Männer ihre Freundinnen gut festhalten. Denn schleimig wie Nacktschnecken werden ihnen die Synthie-Flächen ins Genick und den Rücken hinabkriechen.</description>
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    <dc:subject>zueritipp</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 hannes1</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-13T11:57:00Z</dc:date>
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    <title>Gott hat einen Vogel</title>
    <link>http://hannesgrassegger.twoday.net/stories/andrew-bird/</link>
    <description>&lt;b&gt;Mit Andrew Bird und Vic Chesnutt kommen zwei Songwriter in die Rote Fabrik, die vor allem vor Musikjunkies spielen. Im Umgang mit diesem schwierigen Volk benutzen beide dieselben Tricks: Melancholie, um die Seele anzufixen, und Ironie, um die Gefühle abzuknallen. &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;266&quot; alt=&quot;andrew-bird&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/hannesgrassegger/images/andrew-bird.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Hannes Grassegger &lt;br /&gt;
Andrew Bird ist wie ein Klassenbester, der auch noch cool ist. Der Typ macht alles richtig, was Kritiker sonst immer an Musikern bemängeln: Erstmal spielt er Folkrock. Manche nennen ihn Singer-Songwriter, er komponiert also alles selber. Das ist der erste Schlüssel zur Gunst der meisten Musikfreaks. Weiterhin hat Bird Musik studiert; seine Texte sind voller Fremdwörter und vermitteln den Anschein tiefsinniger Philosophie; er zupft (!) neben der Geige auch die Gitarre, singt dazu und pfeift ganz wie ein Vögelchen. Dann ersinnt er komplexe Songstrukturen, verfällt niemals simpler Refrainschematik und verzichtet dennoch nicht auf eingängige Hooklines. Live ist der 34-jährige Beau zeitgemäss und experimentell, loopt sich mit Samplerschnickschnack, nimmt rasch das nächste Instrument zur Hand, spielt flott was drüber. Oft ist er allein auf der Bühne, mit Händen und Füssen Klänge produzierend, singend, sampelnd, pfeifend, fidelnd - eine Menschmaschine mit Biotouch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch im Gegensatz zu all den schlaffen Folkbrüdern passiert bei Bird sogar rhythmisch einiges. Hin und wieder klingt Zydeco durch, da fängt derKritiker an, sich wohl zu fühlen, mitzuswingen fast. Aber tanzbar wirds dann doch nicht. Wär ja auch zu oberflächlich. Birds Sound hat diese gewisse Melancholie, ohne die man nicht ernst genommen wird im Business. Aber (und damit sackt er die letzten hartnäckigen Widerständler ein): Er hat auch Ironie. Es ist doppeldeutig stilvoll, wie sich der Amerikaner auf Youtube mit seiner Geige in Paris zeigt, das Klischee beim Schopfe packend, am Montmartre musizierend. Er ist ein Dandy, ein bisschen posh, beinahe britisch. Ach, und aus dem Chicagoer Untergrund kommt Bird auch noch, viele seiner zwölf Alben sind vergriffen. Es hat etwas Edles, wenn man abends unter Kollegen eine der seltenen Scheiben auspackt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;krasses-monster&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/hannesgrassegger/images/krasses-monster.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andrew Bird ist ein Musikmonster. Ganz sicher nicht Teil einer Jugendbewegung, sondern in den luftigen Höhen eines Nick Drake zu finden. Und wenn es nur einen Gott geben sollte, so wird er sich auf Reisen sicher dann und wann von Bird vertreten lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt aber ist der Vogel ausgeflogen und gibt sein einziges Konzert im deutschsprachigen Raum. Es wird sicher lustig zuzusehen, wie all die Plattensammler, Plattenhändler, Skeptiker und Kenner lauschen, während Bird mit seinem Perkussionisten und Multiinstrumentalisten Martin Luther King Chavez Dosh auf der Bühne (hoffentlich) wie ein ganzes Orchester klingt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zürich, Rote Fabrik, Seestr. 395 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mi 14.11., 21 Uhr</description>
    <dc:creator>hannes1</dc:creator>
    <dc:subject>zueritipp</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 hannes1</dc:rights>
    <dc:date>2007-11-08T10:38:00Z</dc:date>
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